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Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora ist nicht nur ziemlich schön, sondern auch ziemlich eingebildet. Und weil ihr keiner der Bewerber, die um ihre Hand anhalten, gefällt, beschließt sie, sich von einem - vorsichtshalber vegetarischen - Untier entführen zu lassen. Das ist schließlich die Voraussetzung dafür, um dann von einem mutigen Prinzen befreit zu werden...


Aber wo findet man ein ganz bestimmt vegetarisches Ungeheuer? Ganz einfach: Man bindet über Nacht einige Schafe vor dem Wald an, in dem das Ungeheuer wohnt. Je mehr Schafe am Morgen, desto vegetarischer das Ungeheuer...






Ein paar Schafe später ist das garantiert fleischverachtende Ungeheuer gefunden. Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora packt ihre Sachen und zieht sofort an den Waldrand, um dort auf ihre Entführung zu warten. Doch das Untier, das da schließlich aus dem Wald kommt, scheint sich mehr für ihre Pralinen als für die Prinzessin zu interessieren. Meine Güte, alles muss man selber machen; jetzt muss man sich auch noch selbst entführen!


Und auch sonst läuft nicht alles unbedingt nach Plan.






In diesem tiefen, dunklen Wald ist alles anders: Das Untier hat einen Sprachfehler und frisst vegetarisch, die Entführung ist bloß inszeniert, der schöne Prinz feige und erfolglos. Paul Maar, der Erfinder des Sams, stellt die Märchen-Regeln auf den Kopf und erzählt mit herzerfrischen-dem Humor, feiner Ironie und viel Sprachwitz. Als Parodie möchte er sein Stück dennoch nicht verstanden wissen. „Ich mache mich nicht über das Märchen lustig, sondern ich nehme Elemente des Märchens und gestalte sie neu."

Neunmalkluge Prinzessinnen, die verheiratet werden sollen, winzige ba-dezimmerteppichgroße Königreiche, ein lustiges, liebenswertes Untier, Macho-Prinzen und eine gute Portion Frauenpower: durch seine außerge-wöhnlichen Figuren schafft es Paul Maar, eingefahrene Vorstellungen auf den Kopf zu stellen und ermutigt dazu, Probleme mit eigenständigen, phantasiereichen Lösungen anzugehen.






Zum sechsten Mal in Folge präsentiert das Bremer Ensemble auch im Jahr 2010 wie-der ein Kinderstück zur Weihnachtszeit. Von Der kleinen Prinz über Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse, Des Kaisers neue Kleider, Die kleine Hexe bis zum Räuber Hotzenplotz reicht die Skala der Stücke, mit denen wir uns in den vergangenen Jahren viele Freunde, kleine und große, gemacht haben.

Und auch in diesem Jahr werden unserem Publikum im Bremer Umland im wahrsten Sinne des Wortes entgegenkommen. Neben den schon fast obligatorischen Gastspielen im Haus im Park (Klinikum Bremen-Ost) sowie in der Stadthalle Verden werden wir in diesem Jahr neben einem Spielort im Bremer Zentrum (Kulturzentrum Lagerhaus) Vorstellungen auch in Bremen-Nord (Bürgerhaus Vegesack) anbieten.

Regie:

Anke Thiessen

Es spielen:

Claus Franke, Ralf Knapp, Bianca Oostendorp, Nomena Struß, Andy Wallace